
Seit vielen Jahren arbeitet Manuela Bilgram an einer eigenständigen figuralen Formsprache, in der sie gebrannten Ton mit Fundhölzern, vor allem Schwemmholz vom Bodensee und Rebstöcken aus der Region, verbindet. Die organischen Strukturen des Holzes und die von ihr modellierten Köpfe treten in einen Dialog. Manuelas Anliegen ist es, die beiden Materialien so zu verknüpfen, dass eine harmonische, zugleich spannungsreiche Einheit entsteht.
Die Unterschiedlichkeit der Fundhölzer erfordert stets neue kompositorische Entscheidungen. Jede Figur entwickelt ihre eigene Haltung und Charakteristik aus der spezifischen Form und Textur des Holzes. Ergänzend dazu entstehen Acryl-Mischtechnik-Bilder, die thematisch und formal mit ihren Plastiken korrespondieren und ihr figürliches Arbeiten um eine weitere Dimension erweitern.
Vernissage: Donnerstag, 01. Oktober, 19:00 Uhr
Samstag und Sonntag ist die Künstlerin von 10:00-17:00 Uhr persönlich anwesend.